Abdichten Einbringen geeigneter Stoffe in eine Fuge, um das Eindringen von Feuchtigkeit und/oder Luft zwischen Bauelementen, Bauteilen und Bauwerksteilen aus gleichen oder unterschiedlichen Baustoffen zu verhindern. (DIN EN 26927:1990) |
Abglätten Verfahren, um den Dichtstoff nach der Verarbeitung in die Fuge zu pressen, damit die Haftung zwischen Dichtstoff und Fugenflanken sichergestellt wird, und um das Aussehen der Fugenoberfläche zu verbessern. (DIN EN 26927:1990) |
Ablüftezeit Mindestwartezeit nach dem Aufbringen eines Primers bis zum Einbringen des Dichtstoffes. (DIN EN 26927:1990)
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Adhäsionsbruch Ablösen des Dichtstoffes von der Haftfläche des Untergrundes (DIN EN 26927:1990) Adhäsionsverlust
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Benetzung Die Eigenschaft eines Stoffes, z.b. Primer, Kleber oder Dichtstoff, sich auf der Oberfläche der vorgesehenen Haftfläche auszubreiten (anzufließen). Nur an benetzten Oberflächen kann --> Adhäsion wirksam werden.
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Bewegungsaufnahme --> Zulässige Gesamtverformung (ZGV)
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Bruchdehnung Maximale Dehnung eines Dichtstoffes in der Fuge, die zum Bruch (Zerstörung) der Kohäsion im Dichtstoffmaterial oder der Adhäsion führt. Die Bruchdehnung darf keinesfalls mit der maximalen Bewegungsaufnahme ZGV gleichgestellt werden.
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Dehnspannungswert Zuordnung der Dehnspannung eines Dichtstoffes bei bestimmter relativer Dehnung zu dieser relativen Dehnung. (DIN EN 26927:1990)
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Dreiecksfase Bei einer Dreiecksfase treffen sich die beiden Haftflächen des Dichtstoffes in der Spitze eines Dreiecks.
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Dreiflankenhaftung Bei einer Dreiflankenhaftung hat der Dichtstoff auf Haftung am Fugengrund mit der Dreiflächenhaftung Folge, dass die Verformung des Dichtstoffes zum Bewegungsausgleich behindert wird.
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Fremdüberwachung Dichtstoffe, die nach bestimmten Qualitätsnormen, z.B. DIN 18545 geprüft sind, werden in regelmäßigen Zeitabständen von neutralen Überwachungsgremien auf die Einhaltung der Qualitätsanforderungen überprüft.
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Fuge Beabsichtigter oder toleranzbedingter Raum zwischen Bauteilen (DIN 52460:2000)
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Fugenflanke Seitliche Begrenzung der Fugenbreite (DIN 52450:2000)
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Haftgrund/Haftgrundierung --> siehe Primer
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Hinterfüllmaterial Material, das zur Begrenzung der Dicke des Dichtstoffes in die Fuge eingebracht wird und so das rückseitige Profil des Dichtstoffes bestimmt. (DIN EN 26927:1990)
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Kohäsionsbruch Bruch innerhalb des Dichtstoffes (DIN EN 26927:1990)
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MS-Polymer Ein Rohstoff, der zur Herstellung von Dichtstoffen eingesetzt wird.
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Polymer Eine Substanz, die aus Molekülen aufgebaut ist, in denen eine oder mehrere Arten von Atomen oder Atomgruppierungen wiederholt aneinandergereiht sind.
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Primer Material zur Oberflächenbeschichtung der Fugenflanken, das vor dem Einbringen des Dichtstoffes aufgebracht wird, um dessen Haften sicherzustellen. (DIN EN 26927:1990) --> Ablüftezeit des Primers
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Rückstellvermögen Eigenschaft eines Dichtstoffes, die ursprünglichen Maße ganz oder teilwese wiederum anzunehmen, nachdem die Kräfte aufgehoben wurden, welche die Verformung verursacht haben. (DIN EN 26927:1990)
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Shore-A-Härte Eine Meßmethode für die Gummiindustrie, die an ausvulkanisierten Gummimischungen angewandt wird. Für die Prüfung von Dichtstoffen nur bedingt und mit großer Einschränkung geeignet, da der Zeitpunkt der „Vulkanisation“ nicht festzulegen ist. --> DIN 53505
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Spezifisches Gewicht Das spezifische Gewicht beschreibt das Verhältnis der Masse zu seinem Volumen. Beispiel: 1,2 g / ml = 1 Milliliter (cm_) wiegt 1,2 g
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Vernetzung In der makromolekularen Chemie (die Chemie, die sich mit großen Molekülen beschäftigt) versteht man unter Vernetzung die räumliche Verknüpfung von Polymerketten untereinander zu einem Netzpolymer. Diese Quervernetzung ist auch die Ursache für die Verfestigung von chemisch reagierenden Dichtstoffen, z.B. Silicon-Dichtstoffen |
Viskosität Bezeichnung für die Beurteilung über das Fließverhalten von Flüssigkeiten und Pasten |
Zugfestigkeit Maximale Kraft, die bei der Dehnung eines Baustoffes gemessen wird |
Zulässiger Verformungsbereich (Gesamtheit von Dehnung, Stauchung, Scherung), innerhalb Gesamtverformung dessen die Fugenabdichtung ihre Funktiosfähigkeit beibehält. (DIN 52460:2000) |